Das Angebot am Balaton wurde um den 400 km langen KalandKör für Radfahrer erweitert
Im Rahmen des BalatonBike365-Projekts wurde das Angebot nach dem bereits zuvor ausgewiesenen, zusammenhängenden 1.000-km-Radroutennetz nun um einen 400 km langen KalandKör erweitert, der den Balaton vollständig umrundet.
Auf dieser 400 Kilometer langen, in beide Richtungen durchgehend ausgeschilderten Tourenroute, die jedoch nicht auf dem traditionellen Radweg verläuft, wechseln sich leichtere und schwierigere Geländeabschnitte ab, die für Radfahrer neue Abenteuer bereithalten.
Auf der neuen Strecke führt ein einheitliches Leitsystem Radfahrer mit 263 Wegweisern entlang der Route. Mit Hilfe des BalatonBike365-Netzwerks lässt sich der KalandKör von jedem Ort am Ufer aus leicht erreichen, und die GPS-basierte Orientierung wird durch die kostenlos herunterladbare BB365-App unterstützt.
Der KalandKör berührt viele touristische Attraktionen fernab des Ufers, verzichtet aber nicht auf die Nähe zum Balaton, denn er kehrt immer wieder ans Wasser zurück. Die Zeitmessung der KK400-Leistung wird durch 50 platzierte QR-Codes unterstützt; durch das Scannen mit dem Telefon können wir uns selbst, mit Freunden und Sportkameraden bis auf die Sekunde genau messen.

„Die Idee zur Schaffung des KalandKör wurde von zwei Dingen geleitet. Das beliebteste Radtourismusprodukt in Ungarn ist eindeutig die Balaton-Umrundung, doch viele haben sie auf dem Radweg rund um den See bereits mehrfach absolviert und suchen in der Region nach neuen Herausforderungen und Erlebnissen. Vor allem ihnen bietet diese neue Strecke eine neue Alternative, die eine perfekte Grundlage für eine mehrtägige oder mehrere eintägige, in jedem Fall aber neue Form der Seeumrundung sein kann. Auch mit der Aufteilung der Gesamtdistanz in Abschnitte möchten wir wiederholte Besuche in der Destination fördern. Die Abschnitte wurden so ausgewählt, dass sie für alle Herausforderung und Abenteuer bedeuten, aber nicht übermäßig schwer sind.
Zum Zweiten wollten wir das größte zusammenhängende sogenannte Gravel-Routennetz in Ungarn schaffen. Diese aus Amerika stammende Form des Radfahrens ist derzeit der größte weltweite Trend unter Radfahrern; auch der Internationale Radsportverband behandelt sie bereits als eigene Disziplin, für die Welt- und Europameisterschaften ausgetragen werden, und 2024 feierte auch die ungarische Landesmeisterschaft Premiere. Die KalandKör-Route gilt nach Meinung nationaler und internationaler Fachjournalisten als echtes Gravel-Paradies!
Was den spielerischen Wettbewerb angeht: Nach einer kurzen Registrierung und nach jedem erfolgreich absolvierten Abschnitt erhalten Radfahrer ein herunterladbares, in sozialen Medien teilbares Online-Zertifikat; außerdem können sie ihre absolvierten Abschnitte personalisiert sammeln, deren Zeiten in einer Online-„Ergebnisliste“ sichtbar sind. So sehen wir laufend, wer auf welchem Abschnitt seine frühere Zeit um wie viel verbessert hat und wie er im absoluten Zeitvergleich steht. Wer alle 12 Teilabschnitte absolviert, erhält außerdem ein BB365-Geschenk als Erinnerung.“ – sagte Péter Princzinger, Geschäftsführer von VisitBalaton Nkft., im Zusammenhang mit der Übergabe der KalandKör-Route.
Die abwechslungsreichen, wunderschönen Landschaften sprechen für sich: Die Wege im Balaton-Oberland, in Zala oder Somogy führen in ganz unterschiedliche Welten. Wer Burgruinen liebt, gern in ruhigen Dörfern Rast macht oder feine Weine kosten möchte, muss auf nichts verzichten, wenn er auf dem KalandKör400 startet. Dieses neue radtouristische Produkt bietet die Möglichkeit, die Liste der beliebtesten Balaton-Sehenswürdigkeiten um Orte zu erweitern, die Radfahrer bislang nur schwer erreichen konnten.
Die Website des KalandKör 400 ist hier erreichbar: kk400.balatonbike365.hu